Polizei fasste dreiste Diebe

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Polizei fasste dreiste Diebe

Keine Chance zu entkommen hatten vier junge Italiener,

die einer immer dreister werdenden organisierten Gruppe von Einbrechern angehören.

Bei ihrem letzten Coup in der Lübecker Innenstadt (sie hatten bestbesetzte Lederjacken Im Wert von 14 000 € erbeutet) griff die Polizei zu. Der Blitzeinsatz des 1. Reviers hat sich gelohnt. Gennaro P. (23), Vincenco F. (21), Francesco D. (22), Beniamino M. (20) wurden gefasst und dem Haftrichter vorgeführt. Jetzt sitzt das wenig glückbringende Kleeblatt hinter Gittern. Anführer der Organisation ist seit langem Gennaro P. Die Gruppe arbeitet in immer wechselnder Zusammensetzung. Sie hat sich auf Juwelendiebstähle, Pelze, Lederwaren und Wertgegenstände spezialisiert. Seit Jahren beschäftigt sich das Diebstahls- und Einbruchsdezernat der Lübecker Kripo vor allem mit dem Haupttäter P. Aus dem Amateur wurde ein routinierter Profi, der seine kriminelle Laufbahn als Autosamenknacker und Ladendieb begann, wo Zeitungsberichte dieser Art weisen fast immer auf die Beobachtungen eines Detektivs hin.

Bericht aus den Lübecker Nachrichten

Eine diebische Familie

Lübeck / Kiel (kp) Fünf Ladendiebe, die mit dem Personenwagen von einer Diebestour aus Lübeck nach Kiel unterwegs waren, wurden von einer Polizeistreife gestoppt und kontrolliert. Die Beamten fanden in dem Wagen Bekleidungsstücke aus mehreren Lübeckern Kaufhäusern.

Bei der Vernehmung stellte sich heraus, dass zwei verheiratete Schwestern (38 und 42 Jahre alt) die Diebstähle übernahmen. Ihr 23 Jahre alter Bruder fuhr sie jeweils zum „Einsatzort“. Der 18 Jahre alte Sohn der einen und der 12-jährige Sohn der anderen, Täterin übernahmen die Diebesbeute am Ausgang der Kaufhäuser und brachten die zum Wagen. Die fünf Täter haben angeblich bisher 15 Diebestouren in Lübeck und zehn in Hamburg unternommen. Während jeder Tour wurden vier bis sechs Kaufhäuser oder Geschäfte „besucht“. Die Beute ist nach Polizeiangaben noch unübersehbar. In den Wohnungen wurden zahlreiche gestohlene Waren entdeckt.

Ladendiebstähle

Sie sind eine Plage des Einzelhandels, ob durch Kunden oder Personal verursacht.

In einem Supermarkt in Schleswig-Holstein hat sich folgender Personal-Diebstahlfall zugetragen:

Der Detektiv prüfte (aus Eigeninitiative) die Umtauschscheine der Kundendienstkasse.

Auf den Formblättern der Umtauschscheine befindet sich in der Regel der Name und die Anschrift der Kunden, die einen Umtausch vorgenommen und für die Ware, Geld zurückerstattet bekommen haben.

Es wurden Scheine überprüft, die Auffälligkeiten zeigten. Hierzu gehörten z.B. Scheine mit verbesserten Ziffern, bei der Stückzahl zurückgenommener Artikel. Oder interessant schienen auch Scheine zu sein, auf denen mehrere hochwertige Artikel eingetragen waren.

Der Detektiv befragte die in den Belegen eingetragenen Kunden telefonisch.

Er gab sich als Mitarbeiter des Supermarktes zu erkennen und erkundigte sich, ob die Kunden mit dem bisherigen Umtauschverfahren zufrieden waren. In diesem Gespräch kam er auch auf den, im Supermarkt durchgeführten, Umtausch der Kunden zu sprechen. Er erfuhr dabei, ohne den Kunden zu belästigen oder sonst zu verunsichern, welche Teile der Betreffende umgetauscht hatte.

Es stellte sich schnell heraus, dass eine Vielzahl der Kunden gar nicht den Betrag zurückerstattet bekamen, der in den Umtauschbelegen stand. Sie hatten häufig nur ein Teil getauscht, obwohl in den Belegen mehrere Teile eingetragen waren.

Die von der Kassiererin der Umtauschkasse vorgenommene Manipulation konnte so schnell nachgewiesen werden.

Bei den ersten Vorermittlungen ergab sich eine Schadenshöhe von 5.000,-€. Hier ist zu bemerken, dass dieser Betrag den absolut beweisbaren Teil der manipulierten Beträge ausmachte. Die Mehrzahl der Belege war durch fehlende Namen oder fehlender Kundenanschriften nicht mehr zu überprüfen.

Die Kassiererin gab an, sie habe die Idee zur Manipulation bekommen, da sie merkte, dass die Belege nie überprüft wurden.

Welche Maßnahmen können getroffen werden, um Vorfälle dieser Art zu verhindern?

Regelmäßige Kontrolle der Umtauschscheine
Bei Auszahlungsbeträgen über 50,-€, muss die Kassenaufsicht gegenzeichnen
Nur einen Artikel auf einen Umtauschschein notieren
Name und Anschrift des Kunden muss vollständig vorhanden sein.
Umtausch ohne Kassenbonnicht durchführen
Wie kann man Preismanipulationen von Kunden verhindern?

Ständig festgestellte Preismanipulationen von Kunden in einem Supermarkt in Kiel erforderten Gegenmaßnahmen.

Hier wurden vor allem eine ständige Manipulation bei Schuhen festgestellt. Folgende Gegenmaßnahme wurde hier ergriffen:

Auf den Schuhen wurde, in der Nähe des Preisschildes, farbige Klebepunkte angebracht.

Sie hatten folgende Bedeutung:

Weiß Schuhe kosten mindestens 50, -€
Grün Schuhe kosten mindestens 60, -€
Gelb Schuhe kosten mindestens 70, -€
Rot Schuhe kosten mindestens 80, -€
Schwarz Schuhe kosten mindestens 90, -€
Blau Schuhe kosten mindestens 100, -€

Die über die Markierung informierte Kassiererin konnte nun sicher sagen, ob ein Preisschild manipuliert war oder nicht.

Erschien ein Kunde an der Kasse, mit einem Paar Schuhen und zeigte der Klebepunkt die Farbe „schwarz“, konnte der Preis der Schuhe nicht billiger als 90,-€ sein.

Stimmte der Preis nicht mit den Farbkennzeichen überein, wurde die Ware nicht herausgegeben.

Strafanzeige konnte jedoch in keinem Fall erstattet werden, da keine Beweise Vorlagen, dass der Kunde, der die Schuhe bezahlen wollte, auch die Preise vertauscht hatte. Es handelte sich lediglich um eine Vorbeugemaßnahme.

Außerdem wurde dem unehrlichen Kunden signalisiert, dass Preismanipulationen, spätestens an der Kasse auffallen.

Innerhalb einer Woche, des laufenden Versuches, wurden bereits 13 Paar Schuhe festgestellt, die manipuliert waren.

Die ohnehin belastete Kassiererin wäre nicht in der Lage, Preismanipulationen selbständig und ohne Hilfsmittel zu erkennen.

Verwandtschaftskäufe:

In einem Warenhaus in Kiel war dem Detektiv ein Kunde aufgefallen, da dieser ungewöhnlich viele, hochwertige Artikel in seinem Einkaufswagen hatte.

Bei der Beobachtung des Kunden stellte der Detektiv fest, dass die gesamte Ware, an der Kasse mit 68,-€ bezahlt wurde. Der Kunde wurde gestellt.

Hierbei zeigte sich, dass der Schwager der Kassiererin den Billigkauf deshalb erhalten hatte, da die Kassiererin falsche Preise eingebohrt hatte. Sie hatte ihrem Schwager den Einkauf, der über 800,–€ betragen hätte, durch absichtliches Falschbonen, für 68,-€ überlassen. Schwachstellen dieser Art lassen sich ausschließlich durch die Wachsamkeit eines Detektivs aufdecken.

 

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