Detektei Magdeburg

Blog unserer Detektei AC online – Detektei Magdeburg

by

Warum ein Detektiv vor einem Rätsel stehen kann?

Der bei einem Gewerkschaftsunternehmen in Magdeburg eingesetzte Detektiv stellte folgendes fest:

Sozusagen, bei einem Hausrundgang bemerkte er eine Vielzahl von Merkwürdigkeiten. Das in dem Supermarkt eingesetzte Personal am Informationsstand, am Wurststand, beim Getränkemarkt, beim Kuchenstand und am Tabakstand war dem Detektiv nicht geheuer. Die Auffälligkeiten konnte er bei dem Personal durch seine langjährige Berufserfahrung ausmachen, so dass für ihn, schon allein durch die Arbeitsweise der Mitarbeiter, klar war, dass diese manipulierten.

Am Informationsstand wurde über die Taschenabgabestelle Ware nach draußen geschleust. Die Mitarbeiterin wurde gestellt. Sie hat zugegeben, dass sie Waren, im Werte von 10.000,-€ entwendet hatte. Der Betrag wurde von der Beschuldigten sofort in bar zurückerstattet. Sie hatte „Ersparnisse“.

Am Wurststand wurde von dem Personal Geld entnommen. Das kassierte Geld wurde nicht in die Kasse gebont. Um die Kasse öffnen zu können, wurden Nullbons eingegeben. Zugegeben wurden Gelddiebstähle, in Höhe von 10.000,-€. Der Schadensbetrag wurde von dem Personal sofort zurückgezahlt. Sie hatten noch etwas Geld zuhause liegen.

Beim Getränkemarkt wurde von der Kassiererin Geld entnommen. Um das Geld entnehmen zu können, musste sie lediglich Beträge in die Kasse einbonen, obwohl kein Leergut abgegeben wurde. Die Kasseanabrechnung stimmte dann trotzdem, da keine korrekte Leergutinventur vorgenommen wurde.

Am Kuchenstand wurde Geld entnommen. Die Beträge wurden von Kunden abkassiert aber nicht in die Kasse gebont. Die Kassenplusbeträge wurden dann zur Kassenabrechnung vom Personal entnommen.

Zugegeben wurden lediglich die letzten, absolut beweisbaren Beträge, am letzten Beobachtungstag.

Am Tabakstand wurde Geld entnommen.

Die Beträge wurden ebenfalls von Kunden abkassiert und nicht in die Kasse eingebont.

Die verantwortliche Kassiererin, die gerade von einer kostspieligen Überseereise zurückgekehrt war und bereits im Ausland über Imobilienbesitz verfügte, wollte nichts zurückzahlen.

Die vorgenannten Manipulationen ereigneten sich tatsächlich in einem Warenhaus. Die Aufdeckung aller Diebstähle war innerhalb von 6 Wochen abgeschlossen.

Zu bedenken ist, dass die tatsächlichen Schäden, die man letztlich nur anhand von Hochrechnungen beurteilen kann, ein gewaltiges Ausmaß annehmen mussten.

War schon die Häufigkeit der Manipulationen beachtenswert, es kam noch besser.

Der Detektiv stand vor einem Rätsel!

Die Inventurergebnisse des Warenhauses waren erstaunlich gut ausgefallen. Der Detektiv hatte im Jahre 1989 dann doch wieder etwas dazugelernt. Es wurde bekannt, dass bei dem Gewerkschaftsunternehmen Manipulationen im Verwaltungsbereich, bis hin zur Bilanzfälschung, vorgenommen worden waren.

Deshalb spielten hohe Verluste, durch Personal oder Kunden verursacht, keine besondere Rolle.

Jetzt konnte der Detektiv die Konturen seiner Orientierungspfeiler wieder scharf stellen.

„Wie bringe ich dieses Chaos meiner Vorgesetzten Stelle bei?“

Diese Frage beantwortete der verantwortliche Marktleiter seinen Vorgesetzten, durch wunderbar formulierte Berichte, die ihn dann doch wieder in einem positiven Licht erscheinen lassen.

Siehe nachfolgene Schreiben der Marktleitung, an die Zentrale:

Täglich 50,-€ aus der Leergutkasse

Die genaue Überprüfung der monatlichen Abrechnung im Getränkemarkt ergab eine Minusdifferenz, beim Leergut von rund 1.000,-€.

Darauhin wurden die Arbeitsabläufe an den Kassen des Getränkemarktes überwacht.

Nach 2 Tagen wurde eine Mitarbeiterin überführt.

Sie gab zu, täglich 50,-€ aus der Leergutskasse entwendet zu haben, indem sie Auszahlungen registrierte, für die überhaupt kein Leergut angenommen wurde.

Die Mitarbeiterin erklärte sich bereit, lediglich 500,-€, die sie nachweislich unterschlagen hatte, zurückzuzahlen.

Da die Mitarbeiterin seit Jahren bei uns tätig ist, vermuten wir die tatsächliche Schadenshöhe weitaus Höhe

Da der Kassenbereich eine der Hauptverlustquellen im SB-Warenhaus darstellt, werden wir bei uns künftig einen Controller einsetzen, der ausschließlich deren Bereich, schwerpunktmäßig präventiv, anhand einer Checkliste, mit insgesamt 59 verschiedenen Kontrollaufgaben, überwacht.

Zur Sache: Die Mitarbeiter eines neu eingesetzten Detektiv-Instituts stellten,

nach den ersten Tagen ihres Einsatzes fest, dass die seit dem 21.10.74, an der Information beschäftigte Mitarbeiterin, Manipulationen über den Infostand vornahm, indem sie Waren aus dem Verkaufsraum sowie Umtausch-u. Rücknahme waren, zu unbeaufsichtigten Zeiten, in Plastiktüten verstaute und bei Dienstschluss über den Info-Stand aus dem Haus beförderte.

Als die Mitarbeiterin am 22.6.79, beim Verlassen des Hauses gestellt wurde, hatte sie unbezahlte Waren, im Wert von 122,–€ bei sich. Nach intensiven Gesprächen gab sie zu Protokoll, seit ca. 1 Jahr, 2–3 mal pro Woche, auf diese Weise, Waren im Gesamtwert von 10.000,-€ entwendet zu haben.

Es wurde Anzeige erstattet. 10.000,-€ werden an Pi. Zurückgezahlt.

Wir sind der Meinung, dass die anderen Häuser über diesen Vorfall unterrichtet werden sollten, da wir oftmals mit den eingefahrenen, alltäglichen Routinekontrollen, den raffinierten Manipulationsfällen nur selten beikommen

Mit freundlichen Grüßen

Verwaltungsleitung

Detektei AC
Menü Mobile