Betrug in Deutschland Statistik

Was Sie über Betrug und Vermögensdelikte wissen sollten

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Die Straftaten durch Betrug in Deutschland, sind laut der Polizeilichen Kriminalstatistik weiter steigend. Besonders hoch sind die Anteile an Betrugsdelikten für Warenbetrug, Leistungsbetrug, Warenkreditbetrug, Leistungskreditbetrug und Internetbetrug. Viele der Betrugsdelikte werden einhergehend mit Computerkriminalität verübt. Unsere Detektei für Betrug verfolgt diese Entwicklung im Netz schon länger. Doch nicht nur im Internet, sondern auch in der realen Welt gehört Betrug unter Kriminellen zu den beliebtesten Straftaten. Bundesweit liegt Betrug in der Polizeilichen Kriminalstatistik auf Platz 4, der am häufigsten verübten Straftaten und wird ebenso häufig auch zur Anzeige gebracht.

Rechtliche Definition und Straßmaß

In Deutschland ist Betrug nach 22. Abschnitt des Strafgesetzbuchs (StGB) § 263 ein Vermögensdelikt. Der Gesetzgeber beabsichtigt mit der gesetzlichen Regelung den Schutz des Vermögens. Verboten sind alle Handlungen, die dazu dienen, sich oder anderen Beteiligten einen objektiven rechtswidrigen Vermögensvorteil zu verschaffen oder einen Dritten durch falsche Tatsachen oder Lügen gezielt so zu täuschen, dass dieser irrtumsbedingt über sein Vermögen verfügt (Vermögensschaden). Betrug spielt, neben der Untreue, zudem im Wirtschaftsstrafrecht eine zentrale Rolle. Welches Strafmaß nach § 263 Abs. 1 StGB für einen Betrüger angesetzt wird, hängt ab von der Schwere des Betrugs (Gewerbsmäßiger Betrug, Schwerer Betrug, versuchter Betrug etc.) ab. Der Gesetzgeber sieht eine Freiheitsstrafe von bis zu fünf Jahren oder eine Geldstrafe für Betrugsdelikte vor und den Eintrag in das polizeiliche Führungszeugnis.

Neben den strafrechtlichen Konsequenzen, ist der Betrüger zivilrechtlich nach § 823 BGB i.V.m. § 263 StGB wegen einer unerlaubten Handlung schadensersatzpflichtig.

Strafrechtliche Voraussetzung und Verjährung

Damit ein gesetzwidriges Verhalten der Straftat zugeordnet werden kann, muss geprüft werden, ob objektive Voraussetzungen für einen Betrug bzw. Vermögensdelikt gemäß der Rechtsprechung vorliegen. Dazu gehören insgesamt 4 Komponenten: Täuschung über Tatsachen, Irrtum, Vermögensverfügung und ein entstandener Schaden (Vermögensschaden). Im Rahmen unserer Tätigkeit als Detektive, dürfen wir Ihnen leider keine rechtliche Beratung geben. Am besten ist, wenn Sie die strafrechtlichen Voraussetzungen durch einen Anwalt prüfen lassen. Gerne empfehlen wir Ihnen einen geeigneten Rechtsanwalt für Betrug.

Die Verjährungsfrist von Betrug, richtet sich nach dem gesetzlich angedrohten Straßmaß (§ 78 StGB) und der Höchststrafe von bis zu fünf Jahren. Demnach liegt die Verjährungsfrist im Zusammenhang mit der Verfolgungsverjährung bei fünf Jahren. Maßgeblich für den Beginn der Verjährungsfrist ist jeweils der Tatbeginn oder der Erfolg.

Was für Betrugsarten gibt es?

Ein Betrug ist für den deutschen Gesetzgeber nicht gleich Betrug. Es gibt sehr viele unterschiedliche Betrugsdelikte, die strafrechtlich definiert worden sind. Nachstehend haben unsere Detektive einige Betrugsarten und Vermögensdelikte für Sie zusammengestellt. Falls Sie Opfer einer dieser Betrugsarten geworden sind oder rechtskräftige Beweise finden müssen, bietet unsere Detektei Hilfen dazu an. Gerne arbeiten wir auch mit Rechtsanwälten zusammen.

  • Abrechnungsbetrug
  • Akkreditivbetrug
  • Anstellungsbetrug
  • Auswanderungsbetrug
  • Bauernfängerei
  • Beförderungserschleichung
  • Bettelbetrug
  • Beweismittelbetrug
  • Computerbetrug
  • Darlehensbetrug
  • Darlehenskreditbetrug
  • Eingehungsbetrug
  • Einmietbetrug
  • Einsponbetrug
  • Enkeltrick (auch Neffentrick)
  • Erfüllungsbetrug
  • Erschleichen von Leistungen
  • Gebührenüberhebung
  • Kapitalanlagebetrug
  • Kreditbetrug
  • Kreditkartenbetrug
  • Kreditvermittlungsbetrug
  • Kontoeröffnungsbetrug
  • Leistungsbetrug
  • Notbetrug
  • Prospektbetrug
  • Prozessbetrug
  • Scheckbetrug
  • Sicherungsbetrug
  • Sozialleistungsbetrug
  • Spendenbetrug
  • Spielbetrug
  • Stoßbetrug
  • Submissionsbetrug
  • Subventionsbetrug
  • Tankbetrug
  • Urheberrechtsbetrug
  • Umetikettierungsbetrug
  • Versicherungsbetrug
  • Vorauszahlungsbetrug
  • Vorschussbetrug
  • Warenbetrug
  • Waren- und Leistungskreditbetrug
  • Wechselfalle/Wechselbetrug
  • Wertersatzbetrug
  • Zechbetrug
  • Zessionsbetrug
  • Zimmerfallenschwindel
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