Cyberkriminalität in Deutschland nimmt laut BKA zu

Cyberkriminalität in Deutschland nimmt immer mehr zu

by

Mit zunehmender Popularität des Internets in den letzten Jahren, haben sich auch die Fälle von Cyberkriminalität drastisch vermehrt. Unsere Detektive für IT Sicherheit oder Forensik, kümmern sich um Cyberkriminelle, deren Ziel häufig Privatleute und Unternehmen sind. Meistens geht es dabei darum, Geld abzuzocken oder geheime Daten auszuspähen. Diese werden weiterverkauft oder für eigene kriminelle Machenschaften verwendet. Cyberkriminalität nimmt weiter zu, unternehmen Sie etwas dagegen – zum Beispiel mit einer Detektei für IT-Sicherheit oder durch eine PC und Netzwerküberwachung.

Gefahren- und Schadenspotenzial von Cybercrime

Cybercrime schließt alle Straftaten ein, die sich gegen das World Wide Web, verschiedene Datennetze, Informationssysteme und Daten richten. Die Straftaten werden durch den Täter mit Hilfe der genannten Informationstechniken begangen. Das Gefahren- und Schadenspotenzial von Cybercrime ist enorm und wird von der Bevölkerung in Deutschland leider oft unterschätzt. Das Ziel der Hacker und Cyberkriminellen sind dabei nicht nur Firmen oder Organisationen, auch Privatleute werden heimlich angegriffen und ausspioniert. Die Schäden durch Cybercrime, belaufen sich in Deutschland auf ca. 45-60 Millionen Euro pro Jahr, Tendenz steigend.

Zu den populärsten Cybercrime Straftaten zählen laut Bundeskriminalamt:

  • Betrug mit Zugangsberechtigungen zu Kommunikationsdiensten (Passwörter, Benutzername oder ähnliches)
  • Identitätsdiebstahl
  • Ausspähen von Daten (Leaking)
  • Manipulation von Daten
  • Sabotage an Computern
  • Fälschung beweiserheblicher Daten
  • Täuschung im Rechtsverkehr bei Datenverarbeitung
  • Kreditkarten Betrug
  • Phishing bzw. das Abfangen von Daten
  • Cybercrime-as-a-Service
  • Botnetze
  • Erpressungstrojaner/Ransomware Virus

Ein relativ junges Phänomen, sind die zuletzt genannten Erpressungstrojaner bzw. Ransomware. Dabei wird ein Rechner unbemerkt mit einer Schadsoftware infiziert. Nach einer erfolgreichen Infizierung können die Cyberkriminellen wichtige Daten abriegeln und kontrollieren, ohne dass das Opfer eine Möglichkeit hat dies zu verhindern. Bei einem Erpressungstrojaner steht aber etwas ganz anderes im Vordergrund, als Daten auszuspähen. Denn vielmehr sollen die Opfer um Geld erpresst werden. Erst nach einer Zahlung von Geld oder Bitcoins (eine Internetwährung) wird der entsprechende Rechner durch den Cyberkriminellen wieder freigegeben.

Dunkelfelder aufgrund fehlender Anzeigen

Leider werden Cybercrime Straftaten nur selten zu einer Anzeige gebracht und werden damit der Polizei und den Strafverfolgungsbehörden nicht bekannt. Das Dunkelfeld für Cyberkriminalität ist in Deutschland sehr groß und liegt bei ca. 90%. Hätten Sie das gedacht? Ein Grund dafür ist sicherlich die fehlende Aufklärung und fehlende rechtliche Möglichkeiten, besonders wenn es sich um Straftäter aus dem Ausland handelt. Anders gesehen, gibt es Cybercrime Straftaten, die über ein Versuchsstadium nicht hinauskommen und keine weiteren Schäden anrichten – trotzdem ist dabei natürlich ein Strafbestand gegeben. Auch die Unkenntnis Opfer eines Cyberangriffs geworden zu sein oder das Image, beispielsweise eines Unternehmens, spielen bei den Dunkelfeldern eine große Rolle.

Was tun? Gibt es einen Schutz?

Im privaten Rahmen ist es sicherlich zunächst ausreichend, wenn Sie eine geeignete Viren- oder Security Software installieren und Ihren Router oder Ihr Netzwerk mit sicheren Passwörtern einrichten. Die Software ist meistens schon für kleines Geld im Fachgeschäft oder im Internet erhältlich. So verfügen Sie über einen Basis Schutz, der Sie zumindest vor einfachen Gefahren aus dem Internet schützen kann. Besonders Acht geben sollten Sie auf dubiose E-Mails, mit denen versucht wird Ihre Zugangsdaten auszuspähen (Phishing). Auch Ihr Internetbrowser kann angegriffen werden, beispielsweise wenn Sie gerade Ihr Online Banking starten oder mit Paypal Geld senden möchten. Um das zu vermeiden, können Sie den Sicherheitsbrowser einer Securitysoftware nutzen. Ein spezieller Browser, der nur auf Bankgeschäfte, E-Wallets oder andere sensible Bereiche ausgelegt ist. Für Cyberkriminelle ist es so nicht möglich, Ihre Daten auszuspähen.

Bei Unternehmen gestaltet sich der Schutz vor Cyberkriminellen weitaus schwieriger und komplizierter, als bei Privatpersonen mit heimischen Rechnern, denn es gibt vielmehr Angriffspunkte. Meistens werden von den Firmen Administratoren und Experten für IT-Sicherheit eingesetzt, um das Firmennetz, damit verbundene Computer und Endgeräte zu schützen. Eine sehr beliebte Form, um Unternehmenswebsites zu schaden, sind die so genannten DDOS Angriffe. Durch fortwährende Aufrufe und Anfragen der Website werden die Webserver unter der Last lahm gelegt und sind stundenlang oder tagelang nicht erreichbar. Für einen Online Shop oder eine Verkaufsplattform, kann das natürlich einen erheblichen finanziellen Schaden sowie einen Imageverlust bedeuten. Es ist also sehr wichtig, dass das firmeneigene Netzwerk und Internetseiten vor dem Angriff von Cyberkriminellen geschützt werden. Gerne beraten Sie unsere Detektive für IT-Sicherheit zur Thematik, nehmen Sie einfach zu uns Kontakt auf.

Detektei AC
Menü Mobile