Überprüfung von Angestellten in Unternehmen

Die ständigen Ärgernisse

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Die ständigen Ärgernisse, die Undankbarkeit und Frechheit vieler Bürger verschoben in Kürze das Bild, das sich Mike zuvor von seinem Beruf gemacht hatte. Weiter ging der Dienst, schließlich hat jeder Beruf Vor-und Nachteile, so beruhigte sich Mike. Es wurden reihenweise Betrunkene aufgesammelt und in die Ausnüchterungszelle gebracht, Randalierer überwältigt, verwahrloste Personen in die Heime eingewiesen.

Eine Frau wurde aufgrund einer richterlichen Verfügung in eine Heil- und Pflegeanstalt eingewiesen.

Die Polizei sollte zur Unterstützung des Vollziehungsbeamten, die Einlieferung überwachen. Die Frau, die mit einem Krankenwagen abtransportiert werden sollte, widersetzte sich. Sie beschimpfte ihren Mann, der offensichtlich für die Einweisung Sorge getragen hatte. Sie setzte sich auch zur Wehr, als sie auf der Trage festgeschnallt werden sollte. Sie beschimpfte auch den anwesenden Arzt. Doch das half natürlich nichts. Ihr wurden die Arme nach hinten gebogen. Der Arzt gab der Frau eine Spritze und stellte sie still. Der junge Beamte beobachtete die unwirklich scheinende Szene und war gleichzeitig hilflos, gegen staatliche Verfügung und Gewaltmonopol.

War die Frau wirklich unzurechnungsfähig und eine Gefahr? Man merkte ihr nichts an. Sie wehrte sich.

Wer hätte sich dagegen nicht gewehrt? Möglicherweise wurde sie zu Unrecht in die Heilanstalt eingeliefert. Mike war doch klar geworden, dass er als Beamter benutzt wurde, als Mittel, zur Durchführung von Verfügungen oder Verordnungen. Der Beamte musste Befehle ausführen, ob zu Recht oder Unrecht, darüber durfte er nicht nachdenken. Die Ohnmacht nichts verändern zu können, nur als „Schmiermittel“ zu dienen, oder wie nachfolgend geschildert, noch nicht einmal das.

Es ist Herbst, die Dämmerung hat bereits eingesetzt. Der Funkwagen wird zu einer hilflosen Person, die am Straßenrand liegt, gerufen. Es handelt sich um eine Person, die ohne festen Wohnsitz ist und auf Hilfe hofft. Ihm konnte nicht geholfen werden, da er zu erkennen gab, dass er für die kalte Jahreszeit keinen Unterschlupf hat und ein Quartier von der Polizei zugewiesen bekommen möchte. Dem Streuner wird erklärt, dass er ein Obdachlosenasyl aufsuchen solle. Da er allerdings kein Geld bei sich hatte, konnte er die geringe Übernachtungsgebühr nicht bezahlen. Dem Mann wird auf die Beine geholfen und er ist sich wieder selbst überlassen.

Der Streifenführer weiß schon, was in Kürze eintritt. Er sagte: „Den treffen wir bald wieder, die werfen sich auch unter ein Auto, wenn es sein muss!“ Keine zehn Minuten waren vergangen, da wurde der Funkwagen zu einem Unfall gerufen. Ein Fußgänger wurde von einem Auto überrollt. Am Unfallort angekommen, stellte Mike sofort fest, dass der Schwerverletzte, der Streuner ohne Unterkunft war. Er hatte sich absichtlich vor ein Auto geworfen.

Der Beruf nagte an der Gesundheit, das war nicht wegzuleugnen.

Man konnte dies ganz deutlich an den ständigen Magenschmerzen verspüren. Der Streifenführer wurde im Laufe der Zeit immer nervöser. Er hatte sich teilweise nicht mehr in der Gewalt. Bei der Verfolgung eines Verkehrssünders trieb er den Fahrer des Funkwagens mit lautem Geschrei an: „Fahr doch, fahr doch1.“ Obwohl Mike schon mit 70 Stundenkilometern, ohne Sondersignal über vorfahrtsberechtigte Straßen, in der Innenstadt, hinweg donnerte.

Die Hilflosigkeit der Beamten entlud sich auch schon einmal in Aggression. Ein Randalierer wurde auch schon einmal zusammengeschlagen, mit der Begründung:

„Was, der greift uns an!“

Ein arroganter, hässlicher Typ schlug mehrfach im Monat seine Frau brutal zusammen. Als die Nachbarn die Polizei zu Hilfe holten, randalierte er unter ständigen Beschimpfungen und Drohungen auf dem Polizeirevier weiter. Dort wurde er in eine Zelle gesperrt. Die aufgebrachten Beamten stellten im Juli die Zellenheizung auf volle Leistung und schalteten das Licht ständig aus und ein. Diese „Foltermaßnahme“ war ein Ausdruck größter Hilflosigkeit. Die Beamten waren gegen derartige Kreaturen, unter Wahrung des Rechts und der Gesetze f wehr- und hilflos.

Detektei AC
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