Ein Bauunternehmer in Madrid hat Probleme mit Diebstählen und Angestellten

Fallbeispiel Bauunternehmer beauftragt uns mit Recherchen in Madrid

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In diesem Fall werden unsere Detektive in Madrid und Kooperationspartner über einen deutschen Bauunternehmer mit der Überwachung einer Großbaustelle beauftragt. Unsere Aufgabe bei den Auslandsermittlungen war die Recherche von Sachverhalten und die Beobachtung einzelner Personen der Niederlassung in Madrid, wegen des Verdachts auf Diebstahl von Baumaterial und Maschinen sowie dem Verdacht auf Arbeitszeit- und Lohnfortzahlungsbetrug. Da es sich dabei um einen Großauftrag handelte, sind auch zwei unserer Detektive von Deutschland aus nach Madrid gereist.

§ Hinweis:
Die Detektei AC macht aus wettbewerbsrechtlichen Gründen darauf aufmerksam, dass wir nicht in jedem genannten Ort eine eigene Betriebsstätte betreiben. Wir sind in allen Bundesländern und Großstädten über Kooperationspartner vertreten, die schnell am Einsatzort tätig werden können. Des Weiteren wurden auf unserer Website wahre Fallbeispiele integriert. Namen und Szenarien haben wir wegen Datenschutz verfremdet.
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Auf der Baustelle geht etwas nicht mit rechten Dingen zu

Es war ein gemeinsamer Traum von Hubert J. und seinem Bruder mit der eigenen Baufirma ins Ausland nach Spanien zu expandieren. Kurz nach Einführung der EU trudelten die ersten kleineren Aufträge von Auftraggebern in Madrid ein. Die Frau des Bruders war zudem Spanierin und konnte die geschäftlichen Angelegenheiten der Firma in Spanisch regeln. Die Arbeit von Deutschen Bauunternehmen wurde in Spanien zu der Zeit sehr geschätzt, schließlich griff man dabei meistens auf spanische Arbeitskräfte zurück, um Lohnkosten zu sparen. Deutsche Unternehmen, waren zudem immer ein guter Kooperationspartner, wenn es um die Umsetzung gemeinsamer Projekte ging. So entwickelten sich der ersten kleineren Bauaufträge für die spanische Niederlassung in Madrid, zu einer kleinen Firma und später zu einem mittelständischen Betrieb.

Mit zunehmender Auftragslage, wuchs auch die Anzahl der Mitarbeiter immer weiter an, was die Führung des Personals für uns natürlich erschwerte. Der Krankenstand vermehrte sich, es wurde bei der Abrechnung von Überstunden gepfuscht und Baudiebstähle begangen.

Das war einer der ersten Aussagen, mit denen uns der Bauunternehmer Hubert J. bei der Kontaktaufnahme konfrontierte. Am schlimmsten machten der Firma die Diebstähle der letzten Monate zu schaffen, wo immer wieder entweder teures Baumaterial oder teure Maschinen entwendet wurden. Die Diebstähle waren den beiden deutschen Unternehmern ein Rätsel, vor allem wie und wohin das Baumaterial oder die Maschinen verbracht wurden. Der Schaden belief sich in diesem Zusammenhang auf ca. 40.000 Euro, ohne die Kupferrohre, welche vermutlich nachts vor der Kontaktaufnahme an unsere Detektive in Madrid geklaut wurden. Insgesamt ist der Firma ein Schaden von ca. 120.000 Euro entstanden. „Der Diebstahl der Kupferrohre, hat dann das Fass dem Boden ausgeschlagen und dann haben wir Sie auch schon angerufen“ so Hubert J. bei seinem Gespräch mit Hans Erkelenz, dem Dienstleiter der Detektei.

Detektive in Madrid helfen durch Observation und Recherche

Wir haben mit Hubert J. dann einen Termin in der deutschen Firma der beiden vereinbart, um über notwendige Ermittlungen und Observationen zu sprechen. Im Gespräch haben wir markante Punkte notiert, die unsere Detektive in Madrid in die spätere Ermittlungsarbeit einbeziehen wollten. Gleichzeitig haben wir mit den beiden Unternehmern einen ersten sinnvollen Auftragsumfang und eine Strategie abgestimmt. Zur Aufklärung des Sachverhalts vor Ort, hatte unser Dienstleiter Hans Erkelenz insgesamt 5 Detektive veranschlagt. 2 Detektive aus unserer Geschäftsstelle in Deutschland und der Rest 3 spanische Detektei Kollegen. Unsere deutschen Mitarbeiter konzentrierten sich durch den Einsatz moderner Technik eher auf die Observation, während die spanischen Kollegen mehr mit der Recherche der Fälle beschäftigt waren. Die spanischen Detektive befragten die Angestellten der Baufirma zu verschiedenen Sachverhalten und Auffälligkeiten zu den Diebstählen im Unternehmen.

Bei der Arbeit für die deutschen Detektive, wurden uns zunächst 4 Personen genannt, die laut der Personalabteilung regelmäßig krankfeierten. Zwei der Personen waren schon bei unserer Ankunft krankgemeldet, einer davon hatte wohl eine längere Erkrankung am Bein, die bei einem Arbeitsunfall passiert war. Beide Personen wurden von unseren Detektiven in Spanien observiert, beide Ermittlungsergebnisse waren positiv. Die erste Person wurde beim Boule Spielen im Park von unseren Detektiven gefilmt, beim Langzeiten-Verletzten konnten wir nach 2 Tagen Aufnahmen machen, wie dieser, trotz angeblicher Verletzung, mit seinen 2 Kindern im Garten 1,5 Stunden Fußball spielte. Von einer Beinverletzung war nichts zusehen – auch kein Humpeln. Auf diese Weise konnten wir einen eindeutigen Krankschreibungs- und Lohnfortzahlungsbetrug feststellen.

Zunächst hielten wir die Ermittlungsergebnisse zurück, um auch den anderen beiden Schwänzern das Handwerk zu legen. Einer der beiden war zudem dafür bekannt, hin und wieder Überstunden zu erfinden. In der Fachsprache auch Arbeitszeitbetrug genannt. Kurz nachdem das Wetter schlecht war und ein Arbeiten auf der Baustelle nicht sicher, meldeten sich beide Mitarbeiter mit angeblichen Rückenschmerzen krank. Wieder fielen die beiden Mitarbeiter für 2 Wochen mit einer angeblichen Krankschreibung aus. Mittlerweile hatten auch die spanischen Kollegen herausgefunden, dass einer der beiden Überstunden abrechnet, die er nicht leistet. Es hatten sich zwei Zeugen dazu gefunden, die die abgerechneten Arbeitszeiten ihres Kollegen nicht bestätigen konnten. Mit dem zusätzlichen Krankschreibungsgbetrug war das Maß dann für die beiden Bauunternehmer voll. Wir baten sie dennoch sich noch ein wenig zurückzuhalten.

Wie der Zufall so will

Die Recherche der spanischen Detektive im Bereich der Baudiebstähle verlief zunächst negativ. Niemand wusste von den Mitarbeiten wirklich etwas oder konnte sich einen Reim darauf machen. In Spanien wird aufgrund der großen Hitze oft bis in die späten Abendstunden gearbeitet, anders als bei uns in Deutschland. Spät nachts ist dann meistens Schluß wegen der zahlreichen Mosquitos, welches durch das Licht auf der Baustelle angezogen werden. Der einzige Zeitpunkt um Baudiebstähle unbemerkt zu begehen war also spät nachts. Die Baustelle wurde daraufhin von unseren Detektiven in Madrid über Nacht bewacht. Nach 3 Tagen der Observation bemerkten unsere Detektive Geräusche und ein anfahrendes Fahrzeug. In den Kofferraum eines Kleintransporter wurde eilig Baumaterial und einige neue Bohrhammer geladen, die laut Hr. Hubert J. erst einer Woche zuvor gekauft worden waren. Unsere Detektive fertigten Fotos und Videos an, um den Tathergang beweisen zu können.

Beim Sichten des Bildmaterials, stellten unsere Ermittler in Madrid fest, dass es sich bei den Insassen des Fahrzeuges um 2 der krankgeschriebenen Personen handelte. Sofort machten unsere Ermittler einen Abgleich mit der übrigen Zeit der Krankschreibungen und konnten eindeutige Parallelen zu den Diebstählen feststellen. Nach einer Rücksprache mit den beiden Bauunternehmern haben wir die Unterlagen an die heimische Polizei in Madrid übergeben, die die beiden Verdächtigen unter der Beweislast sofort festgenommen hat. Es wurde eine Untersuchungshaft durch die spanische Justiz angeordnet. Im späteren Strafverfahren, konnten die Übeltäter erfolgreich verurteilt werden. Nach Klärung der Diebstähle wurde mit den 2 anderen krankgeschriebenen Mitarbeitern eindringlich über den Krankenstand gesprochen. Beide waren mit einer Abmahnung und Lohnkürzung einverstanden und versprachen es in Zukunft nicht mehr zu machen, um ihren Arbeitsplatz nicht zu verlieren.

Sie haben einen ähnlich gelagerten Fall und benötigen die Hilfe von Detektiven? Dann nehmen Sie Kontakt zu uns auf.

Detektei AC
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