Die Erpressung in Hamburg

Fallbeispiel Schwarzgeld wird in die Schweiz gebracht

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Die Schweiz ist nach wie vor ein beliebter Ort für einen Deutschen, um Schwarzgelder unauffällig verschwinden zu lassen. Die Schweizer Banken haben nicht umsonst den Ruf, die sichersten und diskretesten Banken der Welt zu sein. Darin wird sich wohl auch nach den jüngsten Vorfällen nichts ändern. In diesem Fall beauftragt uns die geschiedene Deutsche Esmeralda W. mit der Observation ihres Ex-Mannes. Es ging dabei um säumige Unterhaltszahlungen, die sich nach der Scheidung angesammelt haben. Außerdem macht der Ex-Mann falsche Angaben über sein heimliches Vermögen. Die Idee Ihres Anwalts war, Schwarzgeld Besuche in der Schweiz nachzuweisen, von denen Esmeralda W. jahrelang wusste. Laut deutschen Gesetzen hätte die ehemalige Ehefrau auch ein Anspruch auf das gemeinsame Vermögen gehabt, sofern nichts anderes in einem ordentlichen Ehevertrag geregelt wurde. Ein Fall für unsere Detektive Wirtschafts- und Steuerdelikte.

§ Hinweis:
Die Detektei AC macht aus wettbewerbsrechtlichen Gründen darauf aufmerksam, dass wir nicht in jedem genannten Ort eine eigene Betriebsstätte betreiben. Wir sind in allen Bundesländern und Großstädten über Kooperationspartner vertreten, die schnell am Einsatzort tätig werden können. Des Weiteren wurden auf unserer Website wahre Fallbeispiele integriert. Namen und Szenarien haben wir wegen Datenschutz verfremdet.
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Der Fall

Esmeralda W. hatte mit Bernd W. eine sehr glückliche Ehe mit 2 Kindern, bis plötzlich „diese“ Haushälterin von Ihrem Mann eingestellt wurde. Er wollte damit seine Frau entlasten, so dass neben der gemeinsamen Arbeitszeit noch mehr Zeit für Kinder und das Persönliche blieb. Nach einigen Monaten bemerkte Frau W. jedoch, dass sich Ihr Mann sehr verändert hatte. Er war abweisender als sonst und reagierte eher gereizt auf jede Art von Zuneigung. Eine Art, die sie in 5 Jahren Ehe nicht von Ihm kannte. Es kam in letzter Zeit auch häufiger vor, dass Ihr Mann daheim arbeitete. Eines Tages nahm sie sich aufgrund von starken Kopfschmerzen schon vormittags von der Arbeit frei. Ihr Mann war ja heute daheim und sie könnte sich von ihm pflegen lassen, sagte sie noch zu Ihrer Arbeitskollegin.

Als Sie gegen 11:30 nach Hause kam, befand sich der PKW der Haushälterin noch in der Einfahrt. Sie eilte ins Haus, um die Haushälterin zu bitten sie mit dem Auto in die Garage zu lassen. Als sie die Treppe des gemeinsamen Hauses hoch lief , hörte sie auf den letzten Absätzen ein lautes Stöhnen Ihrer Haushälterin und Ihres Mannes. „Mit dem Öffnen der Schlafzimmer Tür erwischte ich meinen Mann bei einem Stell-Dich-Ein“ – so Frau W. bei dem Erstgespräch mit unseren Detektiven.

Der weitere Verlauf

Was dann folgte war die Trennung, Scheidung und die Beantragung des Sorgerechts für die gemeinsamen Kinder. Leider war Frau W. nach der Scheidung aufgrund personeller Änderungen im ehemaligen Unternehmen nicht mehr berufstätig. So dass Sie von Ihrem Mann Unterhalt für sich und beide Kinder einfordern musste. Immer wieder gab es Probleme mit säumigen Unterhaltszahlungen. Auch mit der gerichtlichen Gütertrennung war Esmeralda W. nicht so recht einverstanden, denn sie wusste von den Schwarzgeldern Ihres Mannes, die er regelmäßig nebenbei als Programmierer verdiente. Aufgrund der Probleme kontaktierte Esmeralda W. einen Rechtsanwalt für Familienrecht, um den Sachverhalt aufklären zu lassen. Dabei kamen auch die Schwarzgeldgeschäfte Ihres Mannes zutage, die sie aus Rücksicht auf die Kinder und ihren Vater eigentlich nicht hatte verraten wollen. Gemeinsam mit dem Rechtsanwalt von Frau W. besprachen wir den Fall ausführlich.

Verfolgung bis in die Schweiz

In den folgenden Wochen observierten unsere Detektive Herrn Bernd W. tagsüber. An einem sonnigen Nachmittag informierten die Detektive den Einsatzleiter Hans Erkelenz, das Herr W. wohl wieder eine Reise plane. Das Gespür der Ermittler war richtig, denn die Reise ging in die Schweiz. Die Detektive fotografierten Herrn W., wie er einen Aktenkoffer auf den Beifahrersitz legte und einstieg. Das Wetter war gut für eine Reise und unsere Ermittler konnten den Verdächtigen im Rahmen der Auslandsermittlungen bis nach Luzern problemlos verfolgen, wo er den Wagen im Parkhaus einer namhaften Bank parkte. Einer unserer mobilen Detektive verfolgte Herrn W. daraufhin heimlich bis in die Bank, wo er rechts neben dem Bankschalter Platz nahm. Er übergab den Koffer und der Bankangestellte zählte unmittelbar das Geld mit einer Maschine durch. Er bewältige noch etwas Schreibarbeit und verließ danach die Bank wieder. In der Bank konnten unsere Detektive Herrn W. mit einer Minikamera fotografieren, die wir bei ähnlichen Ermittlungen auch schon in Luxemburg eingesetzt haben.

Mit den beschafften Beweisen setzten sich die Detektive für Familien erneut mit Esmeralda W. und dem Rechtsanwalt zusammen. In einem späteren Verfahren konnte der Sachverhalt zu Gunsten von Frau W. ausgelegt werden. Etwas später erhob die Staatsanwaltschaft in Deutschland zudem Anklage wegen Steuerbetrug gegen Herrn W.

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