Zeugenbeeinflussung und Bedrohung

Fallbeispiel Beeinflussung von Zeugen und Bedrohung

by

In manchen Gerichtsverfahren versuchen Angeklagte Zeugen zu beeinflussen, ein Detektiv kann hier für Aufklärung sorgen. Bei unseren Einsätzen stellen wir immer wieder fest, dass Angeklagten jedes Mittel recht ist, um einer Verurteilung zu entgehen. Dabei werden Tricks, wie die Einschüchterung von Personen angewendet, besonders finanzielle und körperliche Schäden sind sehr beliebt. In schweren Fällen kommt es dann auch tatsächlich zu Körperverletzungen und Sachbeschädigungen, in minder schweren Fällen bleibt es bei Bedrohung und Beleidigung.

Lassen Sie sich nicht von Kriminellen einschüchtern, wenn Sie im Recht sind. Es gibt Mittel und Wege eine Zeugenbeeinflussung und Bedrohung zu beweisen – natürlich mit gerichtlichen Konsequenzen für die Angeklagten.

Nachstehend der Fall von Hubertus T., welcher uns im Sommer letzten Jahres beschäftigt hat. Auch hier konnten wir als Detektive erfolgreich helfen.

§ Hinweis:
Die Detektei AC macht aus wettbewerbsrechtlichen Gründen darauf aufmerksam, dass wir nicht in jedem genannten Ort eine eigene Betriebsstätte betreiben. Wir sind in allen Bundesländern und Großstädten über Kooperationspartner vertreten, die schnell am Einsatzort tätig werden können. Des Weiteren wurden auf unserer Website wahre Fallbeispiele integriert. Namen und Szenarien haben wir wegen Datenschutz verfremdet.
×

Der Fall

Als Detektei haben wir Hubertus T. den Inhaber einer Imbisskette in Würzburg vertreten, der nach einer Sachbeschädigung und Schlägerei in einem seiner Restaurants Anzeige erstattet hat. Bei der Auseinandersetzung im Lokal wurde ein Sachschaden von 24.000 Euro verursacht, des weiteren ist eine Mitarbeiterin des Imbiss im Gesicht durch herumfliegende Gegenstände verletzt worden.

Die Angeklagten streiten einen Schaden in der vorgeworfenen Höhe ab und Hüllen sich in Schweigen. Auch von einer Körperverletzung will niemand etwas bemerkt haben. Die Aussagen der Angestellten von Hubert K. sind für den Ausgang des Verfahrens sehr wichtig, denn sie waren live dabei beim Geschehen und können genau erzählen was passiert ist. Zum Zeitpunkt der Kontaktaufnahme wurde seine Angestellte Helene G. von unbekannten Personen verfolgt und bedroht, mit der Begründung vor Gericht die Aussage zurückzuziehen. Laut Aussage würden sie wiederkommen, wenn es keine Wende im Verfahren gibt. Helene G. hatte Zweifel, vor Gericht weiter als Zeuge auszusagen, hat sich dann aber doch in einem Gespräch Hubertus T. anvertraut. In den darauf folgenden Wochen erhielt Helene G. mehrfach Drohanrufe auf Ihrem Festnetzanschluss.

Nach Rücksprache mit seinem Rechtsanwalt entschied sich Hubertus K. daher für eine Zusammenarbeit mit der Detektei AC und lies durch uns die Beweismittel für Straf- und Zivilprozesse beschaffen.

Unsere Ermittlungen

Zunächst einmal war es wichtig mit dem Anwalt gemeinsam notwendige Sachverhalte zusammenzutragen. Da uns bis zum endgültigen Verfahren noch knapp 2 Monate blieben, war schneller Handlungsbedarf angesagt. Nach Rücksprache mit unserem Klienten installierten wir als ersten Schritt bei Helene G. eine Telefonüberwachung, um Drohanrufe aufzuzeichnen. Einer unserer Mitarbeiter wurde dazu abgestellt für die Sicherheit von Helene G. zu sorgen.

Wir konnten erfolgreich mehrere Anrufe aufzeichnen, außerdem gelang es uns die Täter auf frischer Tat bei ihren Einschüchterungsversuchen auf offener Straße zu fotografieren, als Helene G. nach dem Einkaufen im Supermarkt von mehreren dubiosen Personen abgepasst wurde. Diesmal wurden auch Passanten aufmerksam, die wir im Rahmen einer diskreten Zeugenermittlung für unseren Kunden natürlich notiert haben. Im weiteren Ermittlungsverlauf hat sich dann auch die Polizei eingeschaltet. Zwischen den Tätern am Supermarkt und den Angeklagten konnte eine Verbindung nachgewiesen werden, die über die Smartphones der Täter ermittelt wurden.

Das Ende

Die Einschüchterungsversuche wurden auch vor Gericht angesprochen, was sich natürlich negativ auf die Angeklagten ausgewirkt hat. Diese wurden nicht nur zu Schadensersatz, sondern auch zu Schmerzensgeld erfolgreich verurteilt. Der Großteil der Täter war berufstätig, so dass dann auch zügig erste Zahlungen geleistet wurden, die Hubert K. zum Ausgleich für Renovierungsarbeiten der Restaurants nutzte.

Sie sehen, die Täter hätten es fast geschafft eine sehr wichtige Zeugin zu beeinflussen. Nur mit der Hilfe der Detektei AC war es möglich, den Erfolg des Gerichtsverfahrens zu garantieren.

Hubert K. ist bis heute immer noch unserer Kunde, wir beraten ihn im Bereich der Sicherheit für seine Imbiss-Restaurants in Würzburg.

Detektei AC
Menü Mobile