Schwarz arbeiten und illegale Beschäftigung

Fallbeispiel Schwarzarbeit, Krankfeiern und Diebstahl

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Bei unseren Detektiven in Baden-Württemberg, hatten wir zu Jahresbeginn einen Fall für Ermittlungen zu Schwarzarbeit, Krankfeiern und Diebstahl im Handwerk. Alle Straftaten sind im Endeffekt nur einer Person zuzuordnen gewesen. Der Inhaber der Firma und Auftraggeber unserer Detektei, stand ständig in Zwietracht, ob er seinem Angestellten nun Unrecht tut oder nicht. Die Detektei AC sollte endlich einmal Licht ins Dunkel bringen und eine Antwort auf offene Fragen finden. Das haben wir dann mit Ermittlungen und Observationen auch gemacht.

§ Hinweis:
Die Detektei AC macht aus wettbewerbsrechtlichen Gründen darauf aufmerksam, dass wir nicht in jedem genannten Ort eine eigene Betriebsstätte betreiben. Wir sind in allen Bundesländern und Großstädten über Kooperationspartner vertreten, die schnell am Einsatzort tätig werden können. Des Weiteren wurden auf unserer Website wahre Fallbeispiele integriert. Namen und Szenarien haben wir wegen Datenschutz verfremdet.
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Der Fall

Thilo H. arbeitet seit fast 2,5 Jahren bei seinem Arbeitgeber in Stuttgart. Der Anfangs sehr fleißig junge Mann, hat seit dem letzten Jahr stark abgebaut und erscheint öfter nicht zur Arbeit. Der Grund dafür seien seine fortwährenden Rückenschmerzen, die durch die Arbeitsbelastung auftreten würden. In letzter Zeit hat Thilo H. immer häufiger Rückenschmerzen und es scheint, als ob er müde und „kaputt“ zur Arbeit erscheint. Auch die Leistungen haben nachgelassen. Gütige Gesprächsversuche in der Richtung sind bisher nicht erfolgreich gewesen. Zum Zeitpunkt des Gesprächs, gab es auch das Problem, dass Werkzeug oder Baustoffe in kleinen Mengen im Betrieb verschwinden. Bisher dato wurde noch kein Zusammenhang zu Thilo H. in der Richtung hergestellt.

Vor ein paar Tagen hat die Frau des Inhabers, den Gesellen durch Zufall in der Stadt gesehen in voller Arbeitsmontur, trotz Krankschreibung. Mehr oder weniger die Ehefrau unseres Klienten war es dann auch, die Ihren Mann dazu überredet hat, den Dingen einmal näher auf den Grund zu gehen. 2 Tage später meldete sich der Firmeninhaber bei uns telefonisch und bat um ein Beratungsgespräch in Stuttgart. Bereits am Nachmittag des nächsten Tages fand das erste Gespräch mit uns statt. Geschildert wurden dabei die oben genannten Umstände und das man sich aufgrund der eigentlich guten Auftragslage zeitlich nicht selbst kümmern könnte.

Berechtigtes Interesse

Wie bei jedem Kunden musste auch bei dem Unternehmer ein berechtigtes Interesse für eine Arbeitgeber Ermittlung durch uns vorliegen, da wir den Angestellten mit Fotos und Videos überwachen wollten. Diese Interesse war in jedem Fall gegeben, da der Handwerksbetrieb durch das Fehlverhalten des Blaumachers geschädigt wurde. Ebenso wurde Thilo H. der Schwarzarbeit sowie unerlaubte Nebentätigkeiten verdächtigt und im weiteren Verlauf der Ermittlungen auch des Diebstahls bzw. der Unterschlagung.

Ermittlungen, die gelaufen sind

Zunächst haben wir mit dem Arbeitgeber vereinbart uns telefonisch zu informieren, sobald Herr Thilo H. sich wieder krankschreiben lässt. Das ist unkompliziert und es muss kein Detektiv vorab tätig werden, der den Klienten natürlich Geld kosten würde

Nach ca. 4 Wochen kam dann der Telefonanruf des Klienten: „Es sei soweit, Thilo H. ist krank, für 8 Tage.“ Also machten wir uns an die Observierung der Zielperson. Nach 1 Tag konnten wir feststellen, dass Thilo H. in Arbeitskleidung mit dem PKW zu einem Grundstück außerhalb der Stadt fuhr. Bei dem Grundstück handelte es sich um einen Neubau von Reihenhäusern, in denen die Zielperson an den Fassaden und in den Innenräumen arbeitete. Von der Tätigkeit wurden durch unsere Detektive Fotos und Videos angefertigt, die Thilo H. in eindeutigen Arbeitsposen zeigten. Insgesamt wurde an 5 der 8 Tage „Sonderurlaub“ ca. 6-7 Stunden täglich gearbeitet. Das wurde zusätzliche durch Dokumentation und Protokolle unserer Detektive bestätigt. Die Abfrage nach Bauherrn und Firma für die Thilo H. dort arbeitete ergab, dass das Bauunternehmen seinem Schwager gehörte, für den er schwarz arbeitet.

Am letzten Tag wurde durch einen unserer Detektive in Stuttgart zudem festgestellt, dass entwendete Werkzeuge und auch Baumaterial auf der Baustelle von Thilo H. verwendet wurden. Ein Detektiv hat Proben vom Baumaterial sichergestellt, als auch Werkzeuge mit Fotos von den gestohlenen verglichen. Der Befund war in diesem Fall positiv, so dass wir auch genügend Beweise hatten, um Herrn Thilo H. wg. Diebstahl und Unterschlagung anzeigen zu können.

Hr. Thilo H. wurde vom Arbeitgeber seines Angestelltenverhältnisses zu Recht fristlos gekündigt und hat auch den darauffolgenden Arbeitsgerichtsprozess verloren. Die Gerichte haben außerdem verfügt, dass Thilo H. für den Schaden durch entwendete Werkzeuge und Baumaterialien sowie für die Detektivkosten des mehrtägigen Einsatzes aufkommen muss.

Detektei AC
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