Arbeitsunfähig krank und trotzdem in Urlaub fahren

Fallbeispiel trotz Krankmeldung an die Nordsee

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Blauchmacher und Schwänzer sind Alltag in deutschen Unternehmen. Die meisten Blaumacher sind sich jedoch nicht bewusst, dass sie bei dem Unternehmen, in dem sie arbeiten, einen erheblichen wirtschaftlichen Schaden verursachen. In diesem Fall klären wir den Krankschreibungsbetrug von Herrn A. auf, der sich immer wieder mit einem „gelben Schein“ krankmeldet. Der Arbeitgeber von Herrn A. zweifelt den gelben Schein an und möchte sich Gewissheit verschaffen. Wir als kompetente Detektive, führen bundesweit Ermittlungen und Beobachtungen in Deutschland, Belgien und in den Niederlanden bei Krankschreibungs- und Lohnfortzahlungsbetrug durch. Selbstverständlich sind wir auch an der Nordsee und Ostsee vertreten.

§ Hinweis:
Die Detektei AC macht aus wettbewerbsrechtlichen Gründen darauf aufmerksam, dass wir nicht in jedem genannten Ort eine eigene Betriebsstätte betreiben. Wir sind in allen Bundesländern und Großstädten über Kooperationspartner vertreten, die schnell am Einsatzort tätig werden können. Des Weiteren wurden auf unserer Website wahre Fallbeispiele integriert. Namen und Szenarien haben wir wegen Datenschutz verfremdet.
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Nordseestrand statt zur Arbeit zu gehen

Die Firma von Wolfgang N. setzte sich mit unseren Detektiven in Verbindung und bat um eine kostenlose Erstberatung. Der Inhaber der Firma war sehr verärgert und äußerte unseren Detektiven gegenüber seinen Unmut:

„Es ist an einer Hand abzählbar, wann wir von Herrn A. die nächste Krankschreibung erhalten. Besonders nach den Wochenenden oder vor Feiertagen lässt sich Herr A. gerne krankschreiben. Wir sind es nun leid, uns das weiterhin bieten zu lassen.“

Weiterführend wurde unseren Detektiven erzählt, dass man nicht genau wisse, wo sich Herr A. derzeit aufhält, es aber möglich sei, dass dieser sich an der Deutschen Nordsee Küste aufhalte. Herr A. besitzt an der Nordsee eine Eigentumswohnung, so dass diese Vermutung nahe liegt. Diese Wohnung hatte der Chef von seinen Arbeitnehmer hin und wieder mal angemietet, um an der Deutschen Nordsee Küste einen Urlaub zumachen. In unserem Beratungsgespräch rieten wir der Firma dazu, Herrn A. von unseren Detektiven observieren zu lassen, um notwendige Beweise zu sichern. Diese sind als Nachweis erforderlich, wenn ein ärztliches Attest bzw. „gelber Schein“ durch den Arbeitgeber angezweifelt wird.

Können Arbeitgeber ein Attest anzweifeln?

Grundsätzlich ja. Der Arbeitgeber kann sich auf den Standpunkt stellen, dass er die Bescheinigung nicht akzeptiert, weil es sich um eine Gefälligkeitsbescheinigung handelt und daran arbeitsrechtliche Konsequenzen knüpfen. Arbeitnehmer, die krank feiern und sich dadurch Entgeltfortzahlung verschaffen, begehen einen (versuchten) Betrug zu Lasten des Arbeitgebers. Unsere Detektive gegen Blaumacher, kennen sich sehr gut aus mit der Thematik.

Die Aufklärung des Falls

„Morgenstund hat Gold im Mund“, so lautete das Motto unserer Detektive an der Nordsee bei den Ermittlungen gegen Herrn A. Am frühen Morgen wurde die Wohnung der Zielperson durch unsere Privatdetektive observiert. Gegen 10:15 Uhr, kam Herr A. plötzlich mit seinem PKW vorgefahren und entlud Farbeimer, Raufaserrollen sowie Tüten aus dem Baumarkt und ging ins Haus der Ferienwohnung. Eine Stunde später, öffnete unsere Zielperson ein Fenster und begann die Fensterrahmen abzuschleifen. Außerdem hatte er wohl Teile der Wohnung schon gestrichen. Die Tätigkeiten am Fenster, wurden in Bild und Videoaufnahmen festgehalten. Damit wurde eindeutig ein Fehlverhalten festgestellt. Weitere Maßnahmen wurden von unserer Seite nicht durchgeführt, sie obliegen dem Auftraggeber.

Aufgrund der Arbeitgeberrechte, kann dann auch ohne vorherige Abmahnung eine fristlose Kündigung ausgesprochen werden – nicht nur in unserem Fallbeispiel trotz Krankmeldung an die Nordsee.

Detektei AC
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