Wirtschaftsspione in der Schweiz

Die Schweiz rüstet sich gegen Wirtschaftsspionage auf

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Nach den Skandalen durch die NSA Überwachungsaffäre, von der unter anderem die Schweiz und auch Deutschland betroffen waren, haben sich viele Schweizer Unternehmen entschlossen, mehr in die Sicherheit der eigenen IT-Anlagen zu investieren. Von Wirtschaftsspionage in der Schweiz, sind besonders  die Rüstungs- und Technologiefirmen betroffen. In letzter Zeit haben diese Branchen mit einer vermehrten Anzahl von Cyber- und Hackerangriffen zu kämpfen, bei denen geheime Daten und Informationen ausgespäht werden. Der Schweizer Staat ist nicht untätig, um die heimischen Unternehmer zu beraten und Informationen über Wirtschaftsspionage zur Verfügung zu erstellen. Unsere Detektive in der Schweiz, sind bei der Aufklärung von Wirtschaftsspionage behilflich.

Unterstützung des Staates

Die Schweiz rüstet sich gegen Wirtschaftsspionage und Cyberkriminalität auf und bietet dafür ein attraktives Unterstützungsprogramm an. Um Unternehmen, Forschungsinstitutionen und Hochschulen zu schützen, hat der Schweizer Nachrichtendienst (NDB) das Präventions- und Sensibilisierungsprogramm Prophylax eingerichtet. Unternehmen, Forschungsinstitutionen und Hochschulen werden als besonders gefährdet für den Bereich der Wirtschaftsspionage eingeschätzt und werden daher individuell präventiv beraten und informiert. So soll verhindert werden, dass es zu Geheimnisverrat, Technologiediebstahl oder zum typischen Informations- und Datenabfluss an Dritte kommen kann. Thema der Information und Beratung, ist zum Beispiel die Sensibilisierung für mögliche Bedrohungen oder der Umgang mit elektronischen Geräten auf Geschäftsreisen. Der NDB informiert die Unternehmen darüber hinaus, über die Erstellung von Bedrohungsbildern sowie über die Abwehr von Spionage und steht immer als Ansprechpartner zur Verfügung. Das ist auch dann der Fall, wenn bereits akute Spionage Bedrohungen in einem Betrieb vermutet werden. Der aktive Schutz vor Wirtschaftsspionage und die Einleitung von Korrektur- und Präventionsmaßnahmen, liegt aber natürlich weiterhin in der Verantwortung der Schweizer Unternehmer und kann zum Beispiel durch Detektive für IT-Sicherheit vorgenommen werden.

In 2017 soll ein neues Schweizer Nachrichtendienstgesetz erlassen werden, das dem NDB zur Früherkennung und zur Prävention von Bedrohungen durch verbotenen, wirtschaftlichen Nachrichtendienst dient. Das Gesetz definiert neue zulässige Maßnahmen zur Informationsbeschaffung sowie genehmigungspflichtige Maßnahmen, wie etwa die Überwachung von Post und Telekommunikation. In besonders schweren Fällen von Wirtschaftsspionage und verbotenem Nachrichtendienst, soll dem NDB so genehmigt werden, Post und Telekommunikationsanlagen zu überwachen.

Spionage Methoden

Der Einsatz von Spionage Methoden in der Schweiz, ist der Erfahrung unserer Detektei für Wirtschaftsspionage nach, von Fall zu Fall gänzlich unterschiedlich.  Besonders populär sind aber Open Source ­Intelligence (OSINT), Technical Intelligence (TECHINT) und Human Intelligence (HUMINT)  Methoden. Erfolgt die Informationsbeschaffung durch die Open Source ­Intelligence (OSINT) Methode, werden öffentliche Informationen aus Zeitungen, Websites, Messen, Social Media, Presse oder anderen Quellen gesammelt und ausgewertet. Bei einer Spionage mit Technical Intelligence (TECHINT), werden Wanzen oder ­Kameras für die so genannten Lauschangriffe eingesetzt, während bei der Human Intelligence (HUMINT) Methode Menschen notwendige Informationen beschaffen.

Professionelle Spione in der Schweiz sind äußerlich und durch ihr Verhalten selbstverständlich nur sehr schlecht zu erkennen. Sie können zum Beispiel Geschäftspersonen, Angestellte, Unternehmensberater oder Journalisten sein. Andere Wirtschaftskriminelle greifen nur auf Cyberangriffe zurück und versuchen über die IT-Anlagen der Unternehmen an geheime Informationen und Daten zu kommen.

Eine beliebte Methode der Cyberkriminellen ist das so genannte Spear Phishing, um über Betrugsversuche per E-Mail an geheime Daten eines konkreten Schweizer Unternehmens zu kommen. Im Vordergrund stehen dabei Delikte wie Finanzbetrug, Geschäftsgeheimnisse ausspähen oder militärische Informationen abschöpfen. Das eigene Mitarbeiter auch Spione sein können, wird von den Schweizer Unternehmen noch viel zu oft unterschätzt, denn rund 1/3 der Vorfälle, sind auf die eigenen Angestellten zurückzuführen. Informationen und Daten werden, entweder fahrlässig oder bewusst, im Rahmen einer kriminellen Handlung an unbefugte Dritte weitergegeben. Ein professionelles Coaching durch Detektive, kann helfen Gefahrenpunkte zu erkennen und danach zu handeln.

Maßnahmen um sich gegen Spionage und Angriffe zu schützen

Die schlechte Nachricht vorab: Einen 100% igen Schutz gegen den Abfluss von Informationen in der Schweiz gibt es nicht. Allerdings kann ein Unternehmen präventive Maßnahmen treffen, um Bedrohungen auszuschließen oder einen Spionageangriff zu verhindern. Eine Wirtschaftsdetektei in der Schweiz, kann in diesem Zusammenhang zum Beispiel helfen, das Risiko zu mindern, Opfer von Wirtschaftskriminellen zu werden. Dazu zählt die Sicherheit der IT-Anlagen, der Software, des Arbeitsplatzes, wie etwa Computer, mobile Endgeräte oder Notebooks auf Reisen ebenso, wie die Sensibilisierung der Angestellten durch Schulungen. Gegenstand einer Schulung sollten, neben dem richtigen Handling mit sensiblen Daten und Informationen, auch immer verschiedene Verhaltensmaßnahmen sein.

Ein weiterer wichtiger Punkt auf der Agenda Sicherheit, sollte für die Schweizer Unternehmen der Umgang mit Besuchern sein. Neben Geschäftsleuten, die zu Gesprächen ins Haus kommen, sollten auch größere Besuchergruppen immer kontrolliert und begleitet werden. Zudem empfiehlt sich eine Identitätsüberprüfung.

Detektei AC
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