Gefälschte Markenwaren aus dem Ausland

Einfuhr gefälschter Markenware und Produkte als Tourist

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Fälschungen von Markenkleidung und Produkten, gibt es im Ausland wie in der Türkei, Polen, Tschechien, China und Thailand zuhauf zu kaufen. Besonders in den asiatischen Ländern hat sich das Fälschen von Marken und Produkten zum Volkssport entwickelt und ist sogar gesellschaftlich anerkannt. Als Tourist kommt man an den billigen Märkten und Ständen im Ausland oft einfach nicht vorbei. Zu verlockend sind die günstigen Preise für ein imitiertes Polohemd von Lacoste, die preiswerte gefälschte Levis 501 oder gar Fälschungen von Parfüm und Medikamenten. Um keine Probleme mit den Behörden zu bekommen, gibt es beim Kauf von Plagiaten einiges zu beachten, wie unsere Detektive für Produkt- und Markenpiraterie einmal für Sie zusammengestellt haben.

Gesetzliche Regelungen zur Einfuhr von Plagiaten

Sehr viele deutsche Touristen nutzen die Gunst der Stunde, um sich im Ausland mit gefälschter Markenware einzudecken, die hierzulande im Original nur wesentlich teurer erhältlich sind. Damit sind nicht die Einkäufe im Duty-Free-Shop gemeint, sondern imitierte Waren und Produkte, die zum Teil auf illegalen Märkten eingekauft werden können. Bei Markenkleidung handelt es sich dabei meist um Plagiate bzw. nachgemachte Designerartikel, die in minderer Qualität zu günstigen Preisen angeboten werden. Meistens kosten die Plagiate nur einen Bruchteil des Originals. Erst bei genauem Hinschauen oder aufgrund von bekannten Qualitätsmerkmalen, ist die Markenware als Plagiat auch für den Laien zweifelsfrei erkennbar.

Beliebte Marken, die gefälscht angeboten werden:

  • Louis Vuitton
  • Adidas
  • Puma
  • Nike
  • Lacoste
  • Levis
  • Jean Paul Gaultier
  • Sony
  • Apple
  • Hugo Boss
  • Armani
  • Dolce & Gabbana
  • und viele weitere

Obwohl der deutsche Gesetzgeber den Kauf und die Einfuhr von Plagiaten durch Privatleute großzügig behandelt, gibt es für Touristen, die aus dem Ausland zurückkehren einiges zu beachten. Dabei gilt die Faustregel: Beim Einkaufen nicht übertreiben. Denn rein rechtlich dürfen Plagiate bis zu einem Wert von 430 Euro je Person nach Deutschland eingeführt werden – auch wenn es sich beim Handel mit Plagiaten um eine Straftat handelt. Es ist also zulässig, wenn eine gefälschte Hose, mehrere imitierte T-Shirts und ein gefälschtes Parfüm für sich selbst mitgebracht wird.

Allerdings heißt das nicht, dass größere Warenbestände, die aus einer Produktpiraterie stammen, straffrei eingeführt werden dürfen. Alles was über den normalen privaten Gebrauch je Person hinausgeht ist strafbar. Es können also keine 10 Hosen und Schuhe gekauft werden, um diese an Freunde und Bekannte unter der Hand weiterzuverkaufen oder an die Verwandtschaft zu verschenken.

Bei gefälschten Medikamenten gelten strengere Regeln

Anders ist die Gesetzeslage, wenn der Reisende mit gefälschten Medikamenten erwischt wird. Hierbei kann es sich in erster Linie um in Deutschland verbotene Substanzen handeln, primär aber auch um gesundheitsschädliche Präparate. Beliebt sind gefälschte Viagra Tabletten, billige Fälschungen von Kopfschmerztabletten, Die Pille für die Frau bis hin zu teuren Schönheitspräparaten, Krebsmedikamenten oder Ampullen zur Leistungssteigerung im Fitness und Bodybuilding Bereich. Je nach Menge der imitierten Medikamente, die der Tourist bei sich führt, muss neben der Beschlagnahmung auch mit einer Anzeige gerechnet werden. Die Einfuhr gefälschter Medikamente ist gesetzlich grundsätzlich verboten und mit Medizin Plagiaten gab es schon viele ernsthafte gesundheitliche Zwischenfälle bis hin zum Tod. Es ist also ratsam die Finger von preiswerten imitierten Medikamenten zu lassen, die im Ausland auf Märkten und an Ständen gekauft werden können. Eine gesundheitliche Gewährleistung kann ein Straßenhändler der Produktpiraten nicht gewähren.

Unsere Detektive für Plagiate und Markenpiraterie unterstützen Unternehmen bei der Aufdeckung von Produktpiraterie.

Detektei AC
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