Kriminalität um die niederländischen Grenzregionen nimmt zu

Kriminalität um die niederländischen Grenzregionen nimmt zu

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Mit Öffnung der Grenzen durch die Europäische Union, wurden den Holländern und Deutschen unkompliziert ermöglicht, das Nachbarland zu besuchen oder vor Ort einzukaufen. Aus der Sicht von Polizei und Behörden, bringt die Öffnung der Grenzen nicht nur Vorteile, sondern auch viele Nachteile mit sich. Ein Grund dafür ist die ansteigende Kriminalität in de Grenzregionen. Betroffen sind davon besonders die niederländischen Provinzen Limburg, Nordbrabant und Zeeland. Die Provinzen sind landesweit als Hochburg für den Drogentourismus bekannt, allerdings werden auch Straftaten wie Autodiebstahl, Betrug, Raub und Einbruch immer mehr hip unter den Kriminellen an den Grenzen.

Grenzkriminalität Holland-Deutschland

Für Kriminelle bietet die Grenzkriminalität besonders interessante Ansätze, die aus Sicht der Straftäter eine Vielzahl von Problemen lösen können. So besteht für die Kriminellen zum Beispiel die Möglichkeit, nach einer verübten Straftat über die Staatsgrenze zu flüchten. Der Kriminelle kann sich so, je nach Schwere der Straftat, der Ermittlungsarbeit der lokalen Behörden des Landes, in dem er seine Straftat verübt hat, weitestgehend entziehen. Weiterführend wird ihn an der Grenze auch niemand großartig kontrollieren, wenn er Drogen und Diebesgut schmuggelt oder ein geklautes Auto überführt. Solange ihm niemand auf die Schliche kommt oder ihn verfolgt, kann er seine Straftaten noch weitere Male begehen und nach dem selben Schema verfahren. Die Anzahl von ausländischen Straftätern in Deutschland, nimmt vor allem durch Einbrüche, Autodiebstähle bis hin zu Raubüberfällen und Drogen immer mehr zu.

Während deutsche und niederländische Bürger die Grenzen zwischen den beiden EU Staaten fast vergessen haben, so existieren sie für die staatlichen Behörden, wie Zoll und Polizei, natürlich immer noch. Allerdings darf die Polizei oder andere Ermittlungsbehörden nicht ohne weiteres in einem fremden Land ermitteln oder eine Verfolgung aufnehmen, wie es für unsere Detektive in Holland möglich wäre. Die Straftäter sind dabei übrigens nicht immer niederländische Bürger. Ausländische Banden nutzen die Niederlande oder Belgien als Einflugschneise und Rückzugsort, um organisierte Straftaten in Deutschland zu begehen. Unsere Detektive haben dabei unter anderem auch mit der Aufklärung von Betrug zu tun.

Kriminalitätstrends rund um die holländische Grenze

2007 galt die Niederlande noch als eines der gefährlichsten Länder der EU. Während die Kriminalitätsrate in den inländischen holländischen Städten heute zurückgegangen ist, so ist im Vergleich zu den Grenzregionen ein Anstieg zu beobachten. Staatliche Veränderungen, wie etwa den Weed Pass für holländische Bürger in den Grenzregionen einzuführen und nicht mehr an Drogentouristen zu verkaufen, haben sich zum Negativen entwickelt und finden vielfach keine Anerkennung – nicht mal vor Gerichten. Der Verkauf von Drogen hat sich auf die Straße und Privatwohnungen verlagert. Wer einen Dealer finden möchte, der ist in den Grenzstädten Heerlen, Venlo und Maastricht meist innerhalb von 5 Minuten am Ziel. Und zu kaufen gibt es alles, nicht nur Hasch und Weed. Die Drogenkonsumenten können sich so problemlos auch mit harten Drogen versorgen, denn sie bekommen jetzt alles direkt aus einer Quelle – wie unsere Detektive in den Niederlanden schon öfter beobachtet haben.

Straftaten rund um die Grenzen:

  • Drogen Delikte (Schmuggel, Handel, Anbau von Cannabis, harte Drogen, Beschaffungskriminalität)
  • Einbrüche und Einbruchdiebstahl, Ziel der Kriminellen sind Privatwohnungen, Häuser aber auch Firmen
  • Raubüberfälle, die z.B. in Deutschland oder Belgien verübt werden, mit Zufluchtsort Niederlande
  • Baudiebstähle beweisen
  • Autodiebstahl aufklären

Die allgemeine Grenzsituation zwischen den Staaten Holland und Deutschland, lockt nicht nur den einfachen und gelegentlichen Kriminellen an. Auch  das organisierte Verbrechen nutzt die Möglichkeit der offenen Grenzen in Europa für seine Machenschaften. Das gilt besonders für Einbruch bei Privatleuten und Unternehmen sowie für Autodiebstähle, bei denen meistens eine organisierte Bande der Täter ist. In Deutschland findet im Bereich von Einbrüchen und Autodiebstählen derzeit ein wahrer Boom statt – nicht zuletzt wegen der aktuellen Grenzsituation.

Maßnahmen der Behörden

Die Zusammenarbeit zwischen der deutschen und niederländischen Polizei, wurde in den letzten Jahren verbessert. So ist es heute gang und gebe, dass die Polizeibehörden beider Länder in einem ständigen Funkkontakt miteinander stehen und bei Ermittlungsarbeiten schneller miteinander kooperieren. Trotzdem müssen beide Behörden noch mit Einschränkungen leben, die es den Kriminellen einfacher machen, Straftaten zu begehen und unerkannt ins Ausland zu entkommen.

In Belgien wird versucht, dem ungewollten Kriminalitätstourismus mit staatlicher Überwachung entgegenzuwirken. Dazu wurden Überwachungskameras installiert, die verdächtige Bewegungen (inklusive Verkehrsbewegungen) von Straftätern aufzeichnen zu können. In Deutschland, ist die staatliche Überwachung durch Überwachungskameras besonders seit den letzten Terrorismusproblemen immer öfter ein Thema. Allerdings lehnen sich Datenschützer und die meisten Bürger gegen eine derartige staatliche Überwachung auf. Schließlich werden auch Bewegungsprofile seriöser Bürger zwangsläufig mitaufgezeichnet. Ein ähnliches Konzept, wie in Belgien, ist daher in Deutschland nur schwer oder ohne gesetzliche Grundlagen gar nicht realisierbar.

Übrigens, wenn Sie Opfer eines Autodiebstahls oder von Einbruch geworden sind, kann die Detektei AC Ihnen helfen. Wir sind auf Überwachungstechnik für Privatleute oder Firmen, Fahrzeugrückführung und Auslandsermittlungen spezialisiert. Belgien, Niederlande ermitteln.

Detektei AC
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