Umgangsrecht im Sorge- und Familienrecht bei Getrenntlebenden

Umgangsrecht im Sorge- und Familienrecht bei Getrenntlebenden

by

Das Umgangsrecht ist eine Begrifflichkeit aus dem deutschen Familienrecht und in Deutschland eng mit der elterlichen Sorge verknüpft. Im Umgangsrecht, wird der Umgang mit einem minderjährigen Kind und seinen Elternteilen geregelt. Meistens leben die Eltern getrennt voneinander und streiten sich zudem um das Kind. In besonders gelagerten Fällen, regelt das Umgangsrecht auch das Recht Dritter auf Umgang mit dem Kind, beziehungsweise des Kindes mit Dritten. Maßgeblich zur Entscheidung eines Familiengerichtes, ist dabei immer das Wohl des Kindes. Unsere Detektive für Familien, können Sie in Angelegenheiten des Familienrechts betreuen.

Getrennt lebende Elternteile

Ein Kind in Deutschland, kann auch ein Recht auf Umgang mit einem Elternteil haben, der ggf. nicht sorgeberechtigt ist. Verfahren vor dem Familiengericht, werden daher unabhängig davon geführt, welche Elternteil tatsächlich sorgeberechtigt ist. Dabei handelt es sich um einen Akt der freiwilligen Gerichtsbarkeit vor dem Familiengericht, denn es gibt auch Fälle, bei denen die Kinder weder bei der Mutter noch beim Vater leben. Der Gesetzgeber schreibt zudem vor, dass das Kind, zu seiner ungestörten Entwicklung, des regelmäßigen Umgangs mit beiden Elternteilen bedarf.

Der Anspruch auf Beratung und Unterstützung durch das Jugendamt, hinsichtlich der Ausübung des Umgangsrechts, ist in § 18 Abs. 3 SGB VIII festgelegt. Weiterführend gilt laut § 1684 Abs. 1 BGB: Das Kind hat das Recht auf Umgang mit jedem Elternteil; jeder Elternteil ist zum Umgang mit dem Kind verpflichtet und berechtigt.

Laut Gesetz muss also auch der Elternteil der Getrenntlebenden, bei dem das Kind vollzeitig lebt, dem anderen Elternteil einen Umgang mit dem Kind ermöglichen. Der Umgang soll von den Eltern gefördert werden und Störungen sind zu unterlassen. Für den Elternteil, bei dem das Kind nicht vollzeitig lebt, besteht sogar eine gesetzliche Pflicht zum Umgang mit dem Kind. Nach den gesetzlichen Änderungen in der Vergangenheit, steht die Pflicht des Elternteils sogar vor dem Recht.

Einschränkungen im Umgang

Die konkrete Ausgestaltung des Umgangsrechts durch das Familiengericht, wird jeweils nach den Umständen des Einzelfalls und unter Abwägung der Verhältnisse beschlossen. Maßgeblich für die Findung der konkreten Umgangsregelung ist, wie bei allen Streitigkeiten in Fragen des elterlichen Sorgerechtes, das Kindeswohl. Hieraus folgt auch, dass es in Ausnahmefällen möglich ist, den Umgang eines Elternteils mit dem Kind gänzlich zu unterbinden, wenn das Wohl des Kindes gefährdet ist. Das ist zum Beispiel bei Eltern mit Alkohol- oder Drogenproblemen der Fall. Haben Sie Einwände, was das Umgangsrecht für Ihren Sohn oder Ihre Tochter betrifft und müssen Sie Beweise beschaffen, die Ihre Argumentation untermauern, dann können Ihnen unsere Detektive für Familien weiterhelfen. Unsere Familiendetektive bieten Services für Sorge- und Familienrecht in deutschen Städten an wie: Berlin, Hamburg, München, Köln, Düsseldorf, Dresden Aachen usw.

Wichtiges Fazit: Der sorgeberechtigte Elternteil soll den Umgangskontakt mit dem anderen Elternteil nicht nur zulassen, sondern ebenfalls positiv fördern.

Kosten des Umgangsrechts und Unterhalt

Die durch den Umgang mit dem Kind entstehenden Kosten, wie zum Beispiel Fahrtkosten, Verpflegungskosten oder die Unterbringung des Kindes, können bei der Berechnung des Unterhalts nur dann vom Einkommen abgezogen werden, wenn sie überdurchschnittlich hoch sind und eine zusätzliche Belastung darstellten. Etwa, weil der eine Elternteil mit dem Kind weiter weggezogen ist. Abzugsfähig sind dabei die reinen Mehrkosten, also die Kosten der Fahrkarte oder die Benzinkosten, aber keine Kilometerpauschale. Bezieht der umgangsberechtigte Elternteil Leistungen vom Arbeitsamt, kann er einen Zuschuss für die Kosten des Umgangs erhalten. Die Antragsformulare dazu sind im Arbeitsamt erhältlich. Bitte beachten Sie, dass Sie die Kosten für den Umgang mit Ihrem Kind entsprechend nachweisen müssen. Heben Sie daher alle Belege und Nachweise auf.

Beim Umgangswochenende hat das Kind für alle Tage mit mehr als 12 Stunden Aufenthalt, einen Anspruch auf anteiliges Sozialgeld. Der Regelsatz bei einem 6 Jahre alten Kind, liegt bei 251 Euro pro Monat.

Detektei AC
Menü Mobile