Gestohlene Waren schnell verkauft

Tipps gegen Diebstahl am Arbeitsplatz

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Am Arbeitsplatz beklaut zu werden und vermutlich noch vom eigenen Arbeitskollegen, ist keine gute Erfahrung und ein massiver Vertrauensbruch. Der Diebstahl kann nicht nur für Angestellte persönlich, sondern auch für den Arbeitgeber zu einem echten Problem werden. Denn neben dem Misstrauen den Kollegen gegenüber und einer schlechten Arbeitsmoral, kann schnell die allgemeine Sicherheit am Arbeitsplatz in Frage gestellt werden. Für eine grundlegende Sicherheit im Betrieb zu sorgen, ist immer Sache des Unternehmers, wenn man von den innerbetrieblichen Vorschriften für die Mitarbeiter einmal absieht. Damit ist nicht nur die Prävention gegen Arbeitsunfälle gemeint, sondern auch ausreichende Schutzmaßnahmen gegen einen Diebstahl am Arbeitsplatz zu treffen. Zu diesen Maßnahmen zählt, die Angestellten mit Hilfe einer Diebstahl-Prävention ausreichend aufzuklären.

10 Tipps, um Diebstähle im Betrieb zu vermeiden

Die meisten Probleme mit Diebstählen, gibt es besonders bei Bürokomplexen mit viel Publikumsverkehr. Unsere Detektive geben Ihnen 10 einfache Tipps, wie Sie einen Diebstahl am Arbeitsplatz als Angestellter oder Arbeitgeber vermeiden können und das ganz ohne eine aufwendige Büroüberwachung mit Kameras. Unsere Detektei bietet übrigens ein Coaching rund um die Thematik Sicherheit am Arbeitsplatz an. Unserer Erfahrung nach, kann vielen Unternehmen oft schon mit wenigen „Handgriffen“ zu mehr Sicherheit verholfen werden.

1. Türen und Fenster schließen

Schließen Sie während Ihrer Abwesenheit grundsätzlich immer ab und nehmen den Schlüssel an sich. Achten Sie immer darauf Türen und Fenster so zu verschließen, dass sich kein Dieb heimlich Zutritt verschaffen kann. Beim Abschließen des Büros geht es nicht nur um ihre persönliche und betriebliche Sicherheit, sondern auch um versicherungsrechtliche Fragen. Eine Versicherung wird für Diebstähle niemals aufkommen, wenn Türen und Fenster offen waren.

2. Abschließbare Schränke verwenden

Eine gute Diebstahl-Prävention in Betrieben, sind abschließbare Schränke bzw. abschließbare persönliche Spinde. Schließen Sie Ihre persönlichen Dinge ordnungsgemäß ein, so sind diese ggf. sogar gegen Diebstahl versichert. Am besten Sie fragen Ihren Arbeitgeber zusätzlich nach den Fragen der Haftung bei Diebstahl. Abschließbare Schränke können nicht nur das persönliche, sondern auch das betriebliche Eigentum vor Diebstahl am Arbeitsplatz schützen und wirken präventiv.

3. Auf viel Bargeld verzichten

Deponieren Sie keine größeren privaten Geldmengen an Ihrem Arbeitsplatz, beispielsweise wenn Sie morgens noch schnell bei der Bank waren, um Geld für die Weihnachtseinkäufe nach der Arbeit zu holen. Gleiches gilt für Geld, dass Sie im Rahmen Ihrer Tätigkeit für Porto oder andere Geschäftsvorfälle benötigen. Reduzieren Sie Bargeldbestände immer nur auf das Nötigste und schließen Sie beim Verlassen immer alles ordnungsgemäß ein. Falls vorhanden, können Sie dafür einen Tresor oder andere geeignete Sicherungen nutzen.

4. Wertgegenstände nicht liegen lassen

Wertgegenstände, wie Brieftasche, Mobiles, Schmuck und persönliche Papiere, sollten nicht offen auf dem Schreibtisch oder anderen Orten herumliegen. Sie laden damit unseriöse Kollegen oder Besucher förmlich zum Klauen oder Spionieren ein. Vermeiden Sie es am besten ganz, Wertgegenstände, die Sie nicht unbedingt benötigen, mit an den Arbeitsplatz zu nehmen. Wenn es sich gar nicht vermeiden lässt, schließen Sie diese kurzzeitig im Schreibtisch oder, wenn vorhanden, in Ihrem persönlichen Spind ein.

5. Notebook und Tablets einschließen

Wenn Sie über einen Firmen-Notebook verfügen, sollten Sie diesen in der Mittagspause und nach Ihrem Arbeitstag einschließen. Weiterführend empfehlen unsere Detektive den Kunden, diese Geräte zusätzlich gegen Diebstahl zu sichern. Gute Maßnahmen dafür sind Zugriffspasswörter, GPS Diebstahlsicherungen oder eine geeignete Anti-Diebstahl-Software. Falls das Gerät entwendet wird, kann es mit GPS ggf. wieder gefunden werden, außerdem besteht die Möglichkeit per Remote-Steuerung den Zugriff auf wichtige Daten zu sperren oder diese ganz zu löschen.

6. PINS, Geheimzahl & Co

Lagern Sie Ihre persönlichen PINS und Geheimzahlen, zum Beispiel von Bank- und Kreditkarte oder Mobiles, nicht im Schreibtisch am Arbeitsplatz, weil Sie es für ein besonders sicheres Versteck halten. Das Gegenteil ist spätestens bei einem Einbruchdiebstahl über Nacht oder bei einer unseriösen Putzfrau der Fall. Professionelle Diebe wissen, dass viele Angestellte so verfahren und nutzen das unserer Erfahrung nach gezielt aus.

7. Typische Verstecke für Schlüssel meiden

Wenn Sie etwas abgeschlossen haben, sei es zum Beispiel Ihr Auto, eine Geldkassette oder Ihren persönlichen Spind, machen Sie nicht den Fehler, den Schlüssel in der obersten Schreibtischschublade oder unter der Ablage zu deponieren. Diese Verstecke sind den Dieben bekannt und bieten wenig bis gar keine echte Sicherheit.

8. Auto auf dem Betriebsparkplatz

Nicht nur im Büro, sondern auch auf den Autoparkplätzen der Firmen wird häufig geklaut. Sie sollten daher keine Wertgegenstände oder wichtige Papiere im Auto liegen lassen und den Wagen immer abschließen – auch wenn dieser direkt in Ihrem Sichtbereich steht. Tragen Sie den Autoschlüssel bei sich oder verschließen Sie ihn an einem sicheren Ort.

9. Unbekannten Zutritt verweigern

Besucher im Betrieb sollten sich grundsätzlich vorher anmelden müssen. In größeren Firmen geschieht das zum Beispiel über den Pförtner, der zusätzlich zur Anmeldung in der Regel auch die Personalien überprüft und speichert. Diese Regel ist besonders bei unbekannten Besuchern sehr wichtig. Zusätzlich sollten Besucher oder Besuchergruppen sich nie alleine auf dem Betriebsgelände, insbesondere in den Büroräumen, aufhalten und durch eine Aufsichtsperson begleitet werden.

10. Betriebliches Eigentum kennzeichnen

Um den Weiterverkauf gestohlener Gegenstände aus dem Betrieb zu erschweren, sollten Betriebsgegenstände gekennzeichnet werden. Das gilt besonders für wertvolle Gegenstände und solche mit hohem Nutzwert. Ein Etikett mit dem Firmenzeichen und einer eindeutigen Inventarnummer kann zusätzlich dabei helfen, gestohlene Gegenstände wiederzufinden, zuzuordnen und Ansprüche an die Versicherung zu stellen.

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