Schlichtung durch einen Ombudsman

Was macht ein Ombudsmann oder Mediator?

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Beim Ombudsmann und der Mediation, steht eine außergerichtliche Konfliktbeilegung im Streitfall im Vordergrund. Bei beiden handelt es sich um einen unabhängigen und neutralen Vermittler, der objektiv versucht mit den Beteiligten einen Streifall zu schlichten. Die meisten professionellen Mediatoren sind dafür gesondert im Konfliktmanagement ausgebildet und zertifiziert. Viele Detektive arbeiten mit einem Mediator zusammen oder können einen Ombudsmann empfehlen, beispielsweise wenn nach einer Beweisbeschaffung die außergerichtliche Einigung statt eines Gerichtsverfahrens bevorzugt wird. Ein Anwalt oder Detektiv, muss dabei nicht zwingend zugegen sein, kann jedoch bei Ombudsmännern hinzugezogen werden, wenn die Parteien mit der vorgeschlagenen Lösung unzufrieden sind.

Generell empfehlen wir unseren Kunden eine gütige Einigung, sofern sich festgestellte Mitarbeiterdelikte oder Verfehlungen natürlich noch im Rahmen einer Kulanz bewegen.

Unterschiede zwischen den Mediatoren und Ombudsmännern

Mediator und Ombudsmann sind aber nicht das Gleiche, wie Sie jetzt vielleicht annehmen könnten, aber es läuft ungefähr auf dasselbe hinaus. Während der Mediator für seine Dienstleistung Kosten berechnet, mit denen die meisten Parteien jedoch noch weitaus günstiger wegkommen, als bei einem Rechtsstreit, ist der Ombudsmann kostenlos. Das Schlichtungsverfahren über einen Ombudsmann kann sich aber auch zu Ungunsten für einzelne Mitglieder der Parteien auswirken. Diese Gefahr besteht grundsätzlich. Ein Ombudsmann kann bei: Streitigkeiten mit Behörden, Öffentlichen Dienst, Schufa, Institutionen, Rechtsanwälten, Wissenschaft Banken, Bausparkassen und Versicherungen (Lebens-, Rechtsschutz- und Unfallversicherungen)  sowie im Bereich der Kinder- und Jugendhilfe helfen. Im Bereich von Gefängnisstrafen, kann ein Ombudsmann bei Problemen mit der Haftanstalt vermitteln (zum Beispiel ungerechte Behandlung, schlechte Haftbedingungen etc.).

Warum gibt es den Ombudsmann in Deutschland? Der Tätigkeit des Ombudsmanns wurde geschaffen, damit zum Beispiel Verbraucher zu Ihrem Recht kommen und die Gerichte nachhaltig entlastet werden. Durch den Vermittlungsprozess kann das beteiligte Unternehmen in der Öffentlichkeit weiterhin sein Gesicht wahren, so dass beide Parteien vom Ombudsmann profitieren können. Ombudsmänner in Deutschland, sind meistens selbst professionelle Juristen mit langjähriger Erfahrung und Befähigung zum Richteramt. Was natürlich auch ein wesentlicher Unterschied zu den Mediatoren ist, die nur eine Ausbildung im Bereich des Konfliktmanagements genossen haben.

Ein kostenpflichtiger Mediator, kann in anderen Gebieten eingesetzt werden als ein Ombudsmann, dazu zählen: Angelegenheiten der Familie, Ehe und Scheidung, Erbschaften, Nachbarschaftsstreit, Nachfolgeregelungen, Wirtschaft, Umwelt, Miete, Schulen und Ausbildungsstätten, IT, Telekommunikation sowie in den Bereichen Täter und Opfer Ausgleich. Gerne empfehlen wir Ihnen einen geeigneten Mediator. Nehmen Sie dazu einfach Kontakt zu uns auf.

Objektivität wird von beiden gewahrt

Egal ob Ombudsmann oder Mediator, wenn Sie sich an einen der beiden wenden, werden Sie fair, neutral und objektiv behandelt. Vom Ombudsmann müssen Sie allerdings wissen, dass dieser oft in den Verbänden und Instituten direkt arbeitet. Dennoch können Sie die notwendige Objektivität erwarten und wie eingangs erwähnt, notfalls noch nachträglich einen Rechtsanwalt hinzuziehen, wenn Sie mit dem Schlichtungsvorschlag der gewählten Ombudsstelle nicht zufrieden sind. Allerdings müssen Sie für die Kosten des Anwaltes dann natürlich selbst aufkommen.

Sobald Sie eine Ombudsstelle einschalten, tritt die so genannte Verjährungshemmung in Kraft, d. h.  das finanzielle Ansprüche, die aus der Streitigkeit während des Schlichtungsverfahrens hervorgehen nicht verjähren oder gar verfallen können. Bei einem Mediator ist das ebenso der Fall.

Wie läuft eine Beilegung des Streits ab?

Für das Beilegungsverfahren von Mediatoren und Ombudsmännern, gibt es verschiedene Ansatzmöglichkeiten und Konzepte. Professionelle Mediatoren arbeiten zum Beispiel nach dem 5 Phasen Modell, wie nachstehend:

  • Arbeitsbündnis, Vereinbarungen zum Verfahren
  • Bestandsaufnahme, Ermittlung der regelungsbedürftigen Themen
  • Bearbeiten der Konfliktfelder, Suche nach den Interessen hinter den Positionen
  • Aufspannen des Lösungsraums, Lösungsalternativen erarbeiten und bewerten
  • Gestaltungsphase, Beschreibung der Lösung, Abschluss des Mediationsverfahrens

Nicht immer führt die Tätigkeit der Mediatoren oder Ombudsmänner (Schlichtungsstellen) auch wirklich zum Erfolg, außerdem gibt es Vorschriften, wann diese nicht mehr tätig werden dürfen. Das ist zum Beispiel nach einer bereits erfolgten Einigung, einer Verjährung oder bei einer bereits eingereichten Klage der Fall. Wenn Sie Fragen zu Ombudsmännern oder einem Mediator haben, beraten unsere Detektive Sie gerne.

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